• Arbeit „exklusiv“

    Menschen mit Behinderung sind besonders von Arbeitslosigkeit betroffen. Vielen wird der Zugang zum Arbeitsmarkt bereits in jungen Jahren durch die Feststellung von Arbeitsunfähigkeit dauerhaft versperrt. Damit erhält man nicht nur keine Unterstützung vom AMS mehr, sondern auch ein sicheres Ticket in die Altersarmut. Immer noch wird Arbeit, die von Menschen mit Behinderung geleistet wird, als Beschäftigungstherapie verkauft. Statt Entlohnung erhält man in den Werkstätten ein Taschengeld von rund 65 Euro pro Monat.

  • Kritik an ÖVP-Wahlbüros: Diskriminierung von Menschen mit Behinderung

    Barrierefreiheit in Österreich ist eine Baustelle – und das trotz der ratifizierten UN-Behindertenrechtskonvention, die Menschen mit Behinderung eine gleichberechtigte gesellschaftliche, kulturelle, politische und rechtliche Teilhabe garantieren soll. Konsequente Barrierefreiheit ist auch das Anliegen der Interessenvertretung „Selbstbestimmt Leben Österreich“ (SLIÖ), die in einem Offenen Brief die Wahlkampfbüros von Sebastian Kurz (ÖVP) kritisiert. Diese wären ein Beispiel dafür, wie leichtfertig in Österreich mit den Grundrechten von Menschen mit Behinderung umgegangen wird.

  • Aus den Augen – aus dem Sinn?

    Der Name der oberösterreichischen Stadt Braunau wird primär weder mit seinem historischen Stadtkern noch mit der spätgotischen Stadtpfarrkirche St. Stephan in Verbindung gebracht. Der Name des gebürtigen Braunauers Adolf Hitlers lastet bis heute auf der Stadt. Seit 2012 beschäftigt das Hitler-Geburtshaus Öffentlichkeit und Politik. Im Zentrum der Auseinandersetzung steht dabei die Frage nach dem Umgang Österreichs mit seiner faschistischen Vergangenheit.