• Grafik mit Muster. Davor steht der Schriftzug "Dystopie"

    Filmschmankerl #8 – Dystopie

    Geschichten, die in einer möglichen Zukunft spielen, thematisieren implizit immer auch Probleme ihres Entstehungszeitraums und spitzen diese oft zu. In den meisten Fällen behandeln derartige Visionen negative Auswirkungen auf die Menschheit. Doch auch utopische Darstellungen offenbaren im Laufe ihrer Handlung oft einen dystopischen Charakter.  Es ist daher kein Wunder, dass derartige Narrative den Hauptbestandteil der Science-Fiction bilden, die als eines der am stärksten politischen kulturellen Genres gilt. Dabei ist der Spielraum dystopischer Erzählungen groß und kann neben wissenschaftlichen Ausprägungen auch politisch, sozial oder medial verarbeitet werden.  Entsprechend dieser Prämisse haben wir versucht, unterschiedliche Aspekte dieses narrativen Musters in der Auswahl unserer Filmempfehlungen abzudecken – die gerade in diesen unsicheren Zeiten…

  • Symbolbild alte Kinotickets.

    Filmschmankerl #7 – Rache

    Biblisch begründet und damit beinahe schon archaisch in das Narrativ westlicher Gesellschaften eingebrannt, spielt Rache auch filmisch eine omnipräsente Rolle. Während der Versuch, scheinbare Gerechtigkeit in die eigenen Hände zu nehmen, oft genug als Blaupause für sinnlose, rein auf Action ausgerichtete Filme dient, gibt es genügend Beispiele dafür, dass Rache deutlich mehr sein kann als ein blutiges Spektakel ohne Hirn. Im Rahmen eines durchdachten Drehbuchs und durch eine ansprechende, auf feinere Nuancen abzielende Inszenierung bezieht Rache eine fast schon philosophische, auf jeden Fall aber soziologische Ebene mit ein. Gesellschaftliche Funktionsmechanismen werden hinterfragt und der Gedanke von Gerechtigkeit in einem Zwiespalt zwischen Moralität und Justiz gestellt. Die Filme in dieser Filmschmankerl-Ausgabe…

  • Weißer abstrakter Hintergrund. Davor steht in orangener Schrift: Medienkritik.

    Filmschmankerl #6 – Medienkritik

    Die Debatte um Subjektivität und Objektivität in medialer Berichterstattung ist so alt wie Medien selbst. In Zeiten von Fake-News und einer zunehmenden Vereinnahmung dieses Narrativs in rechten Strukturen ist dieses Thema aktueller denn je. Dabei darf eine kritische Reflexion medialer Diskurse und von Medienformen keinesfalls den Rechten überlassen werden, sondern muss auch in linken Debatten stattfinden. Nur so kann gesellschaftliche Progressivität durchgesetzt werden.