• Auf einer Tafel ist mit Kreise ein Megaphon gezeichnete. Rechts daneben steht das Wort Isolation. Die Buchstanden fangen klein an und werden immer größer. Das Wort Isolation ist gelb durchgestrichen.

    Wenn Menschenrechte auf der Strecke bleiben

    Wer in einem Heim lebt, wird zwangsläufig in seiner persönlichen Selbstbestimmung beschnitten und ist einem hohem Gewaltrisiko ausgesetzt. Hinlänglich ist bekannt: Die segregierenden Einrichtungen stehen einer inklusiven Gesellschaft entgegen. Menschen mit Behinderungen müssen selbst bestimmen können wo und wie sie leben, das verlangt auch die UN-Behindertenrechtskonvention. Dennoch scheint schlicht der Wille zur Veränderung von Seiten der Politik zu fehlen.

  • Grafik mit Muster. Davor steht der Schriftzug "Dystopie"

    Filmschmankerl #8 – Dystopie

    Geschichten, die in einer möglichen Zukunft spielen, thematisieren implizit immer auch Probleme ihres Entstehungszeitraums und spitzen diese oft zu. In den meisten Fällen behandeln derartige Visionen negative Auswirkungen auf die Menschheit. Doch auch utopische Darstellungen offenbaren im Laufe ihrer Handlung oft einen dystopischen Charakter.  Es ist daher kein Wunder, dass derartige Narrative den Hauptbestandteil der Science-Fiction bilden, die als eines der am stärksten politischen kulturellen Genres gilt. Dabei ist der Spielraum dystopischer Erzählungen groß und kann neben wissenschaftlichen Ausprägungen auch politisch, sozial oder medial verarbeitet werden.  Entsprechend dieser Prämisse haben wir versucht, unterschiedliche Aspekte dieses narrativen Musters in der Auswahl unserer Filmempfehlungen abzudecken – die gerade in diesen unsicheren Zeiten…

  • Symbolbild alte Kinotickets.

    Filmschmankerl #7 – Rache

    Biblisch begründet und damit beinahe schon archaisch in das Narrativ westlicher Gesellschaften eingebrannt, spielt Rache auch filmisch eine omnipräsente Rolle. Während der Versuch, scheinbare Gerechtigkeit in die eigenen Hände zu nehmen, oft genug als Blaupause für sinnlose, rein auf Action ausgerichtete Filme dient, gibt es genügend Beispiele dafür, dass Rache deutlich mehr sein kann als ein blutiges Spektakel ohne Hirn. Im Rahmen eines durchdachten Drehbuchs und durch eine ansprechende, auf feinere Nuancen abzielende Inszenierung bezieht Rache eine fast schon philosophische, auf jeden Fall aber soziologische Ebene mit ein. Gesellschaftliche Funktionsmechanismen werden hinterfragt und der Gedanke von Gerechtigkeit in einem Zwiespalt zwischen Moralität und Justiz gestellt. Die Filme in dieser Filmschmankerl-Ausgabe…