• Streichhölzer vor weißen Hintergrund. Alle außer eines sind abgebrannt.

    Belastete Psyche – Was wir jetzt ändern müssen

    Gerade in Krisenzeiten verschlechtert sich bei vielen Menschen die psychisch-emotionale Verfassung. Grund dafür sind pandemiebedingte Stressfaktoren wie Zukunftsängste und Isolation. Doch die psychosoziale Versorgung in Österreich war schon vor der Pandemie unterfinanziert, ihr Ausbau ist längst überfällig. Ein Versäumnis, das mitunter fatale Folgen mit sich bringt.

  • Man sieht die Spinds einer Umkleidekabine in einem Hallenbad. Symbolbild.

    Diskriminierend und veraltet: Handlungsbedarf in Sachen Städtische Bäder

    Vor über 10 Jahren trat in Österreich die UN-Behindertenrechtskonvention in Kraft. Trotz dieses vertraglichen Meilensteins und zahlreichen Bundes- und Landesgesetzen im Bereich des sogenannten „Behindertenrechts”, liegt die Gleichstellung von Menschen mit Behinderungen immer noch in weiterer Ferne, als gerne suggeriert wird: Barrieren in den Köpfen der Menschen, defizitär-medizinische Blicke und bauliche Hindernisse gehören immer noch zum Alltag von Menschen mit Behinderungen. Eine tief verankerte, veraltete und paternalistische Sicht führt zu Bevormundungen in allen Lebensbereichen, wie auch das Beispiel der diskriminierenden Badeordnung der Städtischen Bäder in Salzburg zeigt.

  • Man sieht den Raum der Pressekonferenz, bei der die Studie präsentiert wurde. Rechts und links sitzen Besucher*innen. Vorne sitzen am Podium: Anna Schachner, Hemma Mayrhofer, Sabine Mandl.

    Studie legt offen: Menschen mit Behinderungen häufig von Gewalt betroffen

    Die vom Institut für Rechts- und Kriminalsoziologie (IRKS) durchgeführte Studie schafft endliche repräsentative Daten zu Gewalterfahrungen von Menschen mit Behinderungen in Einrichtungen. Die Ergebnisse sind erschreckend und zeigen den dringenden Handlungsbedarf. Veraltete Strukturen wie Heime und Tagesstätten haben damit ihre Legitimation gänzlich verloren. (Triggerwarnung!)